Kolossale Chose:
Steigerwald: Werke in 4 Bänden (bald gibt's den fünften)
Degenhardt: Das Gesamtwerk in 10 Bänden
News image

Hamcha-Interview mit Leander Sukov

Hamcha.de ist eine Interview-Seite. Das allein ist ein großes Verdienst. Mit Ausdauer und den richtigen Fragen stellt Heinz Michael Vilsmeier den Interview-Part...

Mehr lesen
News image

Erich-Köhler-Reihe

Wir wollen ihn komplett!Erich Köhler gehörte zu den herausragenden Autoren der DDR. Seine Romane und Novellen, seine Sprache und die mit ihr auf mehreren Ebenen...

Mehr lesen
News image

Franz Josef Degenhardt: Die Werkausgabe

Werkausgabe Franz Josef Degenhardts erscheint im Kulturmaschinen VerlagNicht nur als Chansonnier und Liedermacher hat Franz Josef Degenhardt große Erfolge feier...

Mehr lesen
Jutta Schubert: Eine Liebeserklärung an George Tabori
Zwischen Sein und Spielen

taboriumschlagGeorge Tabori, geboren 1914 in Budapest als Sohn jüdischer Eltern, gestorben 2007 in Berlin, war eine der beeindruckendsten Persönlichkeiten des deutschsprachigen Theaters in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Wer mit ihm arbeitete, den prägte und faszinierte seine besondere Vorgehensweise während der Proben, sein Umgang mit Menschen, Themen und Texten. Er verfasste Romane und Dramen, schrieb Drehbücher, war Übersetzer in den USA und ein profilierter Theatermacher in Deutschland. Seine Flucht vor den Nationalsozialisten führte ihn über Wien und Prag nach London und schließlich in die Vereinigten Staaten. Seit den frühen 1970er Jahren zurück in Europa, blieb der Kosmopolit bei den „guten Deutschen“, wie er sie nannte, die seinen Vater in Auschwitz ermordet hatten. Er zeigte dem Publikum in seinen Inszenierungen und den eigenen Theaterstücken die Verheerungen von Rassismus, Ausgrenzung und Massenmord auf, konterkariert mit schwarzem Humor und absurder Komik.
Jutta Schubert verfolgte seine Theaterarbeit bereits als Studentin und begegnete ihm in den frühen Achtzigerjahren als Regieassistentin am Schauspielhaus Bochum unter der Intendanz von Claus Peymann. In ihren Erinnerungen an die Begegnungen mit dem großen Theatermann, dessen Wirken und Person auch ihre eigene Theaterarbeit entscheidend beeinflusst haben, zeichnet sie das Bild eines unvergesslichen Theaterzauberers.

Jutta Schubert ist freie Regisseurin und Dramaturgin. Sie studierte Literaturgeschichte und Theaterwissenschaften in Erlangen/Nürnberg und Frankfurt/Main. Seit 1987 veröffentlichte sie zahlreiche Theaterstücke, Erzählungen, Essays, Libretti und Gedichte. 2013 erschien ihr Roman „Zu blau der Himmel im Februar“ im Kulturmaschinen Verlag. Darin erzählt sie das Schicksal des Widerstandskämpfers Alexander Schmorell, des Mitbegründers der „Weißen Rose“.
 
Werner Seppmann im Interview
40284 0Die selbstunterdrückende Krisenverarbeitung ist auch eine der Ursachen dafür, dass die Betroffenen keinen politischen Faktor darstellen. Trotz der kollektiven Lage leben sie vereinzelt. Es gibt Ausnahmen, aber eine Vielzahl von Studien über die Sozialpsychologie der Arbeitslosigkeit und Ausgrenzung belegen, das die Hinnahme der häufigste Reaktionsmodus ist. Alle relevanten Untersuchungen, belegen, dass die soziale Auschlussprozesse psychische Deformationen und soziale Desintegrationstendenzen – und eben auch Anpassung hervorbringen.
Werner Seppmann im Interview mit Reinhard Jellen auf Telepolis. Lesenswert.
http://m.heise.de/tp/artikel/40/40284/
 
Frühjahr 2014
Der Frühjahrskatalog 2014 hält für Leser und Buchhandel interessante Bücher bereit.
Hier kann er als PDF in Druckauflösung heruntergeladen werden [LINK | 8 MB]


 
Im Schatten des Nachbarn
Foto JRL1973 ergreift Pinochets Militärjunta die Macht in Chile und ein Schatten der Angst legt sich über das Land. Was aber passiert mit Menschen, die in Angst leben müssen? Wie verändern sie ihr Verhalten, wenn diese Angst alle Bereiche ihres Lebens durchdringt? Und wie verschiebt sich das eigene Wertesystem durch diese Angst?
dernachbar shop
Mit großer Sprachkraft und subtilem Humor zeichnet Juan Riquelme Lagos das Bild einer sich verändernden Gesellschaft. Lagos‘ Roman steht damit inhaltlich, aber auch künstlerisch, in einer Reihe mit den großen Romanen über Diktatur und individuelles Erleben. Seine Protagonisten sind keine Helden, keine klassischen Widerstandskämpfer, es sind die Menschen von nebenan, die Unscheinbaren, die sich unter dem Druck von Polizeistaat und chilenischem Faschismus radikal verändern.
Die Gesellschaft mutiert …
Ein Jahr nach dem Putsch gegen Allende zieht Julian, ein junger Chilene, mit seiner Frau und der gemeinsamen kleinen Tochter in eine Straße, in der fast nur Angehörige der Luftwaffe wohnen. Vor der Machtergreifung der Militärs hat er sich in der Revolutionären Linken engagiert, nun bleibt ihm, wenn er überleben will, nur der Rückzug ins Private. Kaum hat er sich im neuen Viertel eingelebt, taucht ein neuer Nachbar auf: ein Agent der Geheimpolizei Pinochets …

Juan Riquelme Lagos wurde 1953 in Santiago de Chile geboren. Er studierte Gitarre und Gesang, später auch Filmregie und Drehbuch. Unter anderem war er Musiker in der chilenischen Gruppe Aillarehue und bei Trarilonco in Paris. Die Diktatur zwang ihn, Chile 1983 zu verlassen. 1984 kam er nach Berlin und wurde Mitglied der Gruppe Prueba general. Zwischen 1987 und 1991 produzierte er drei Alben mit der Band Mezcla. Nach vielen Jahren künstlerischer Arbeit als Musiker, Sänger, Kulturmanager und Musikproduzent begann er zu schreiben.
Bereits im Kulturmaschinen Verlag erschienen: Inocencia. Sieben Geschichten über einen Anfang (2012).
Im Schatten des Nachbarn
InocenciaInocencia
 
Podewins Verfolgung
Norbert Ahrens 3Der Lateinamerikakenner Norbert Ahrens war viele Jahre als Journalist für die Deutsche Welle in Köln sowie als ARD-Hörfunkkorrespondent in Mexiko mit Schwerpunkt Lateinamerika tätig.
Der Roman „Podewins Verfolgung“ bezieht seine Spannung und Authentizität sowohl aus den persönlichen Erfahrungen des Autors wie auch daraus, dass sich die fiktive Geschichte um einen Unbekannten an realen Ereignissen orientiert.
Bei einer Reise an die Spodewin deckel shopüdspitze des amerikanischen Kontinents trifft der Auslandskorrespondent Oliver Podewin (zufällig?) auf einen geheimnisvollen Unbekannten, dem er erst nach Hinweisen seiner chilenischen Gesprächspartner und einem merkwürdigen nächtlichen Anruf seine Aufmerksamkeit widmet. Er findet bei weiteren überraschenden Begegnungen in anderen lateinamerikanischen Ländern heraus, dass der Unbekannte ein Deutscher ist, der als „Sicherheitsberater“ und Ausbilder für „moderne“ Foltermethoden nacheinander für die militärischen Geheimdienste Chiles (in den letzten Jahren der Pinochet-Diktatur), El Salvadors und schließlich Kolumbiens gearbeitet hat. Seit ihrem letzten Zusammentreffen in El Salvador ist Podewins journalistischer Jagdeifer erwacht. Er setzt sich in den Kopf diesen Mann aufzuspüren, um ihn für ein Interview zu gewinnen. Wann immer es ihm möglich ist, heftet er sich an seine Fersen und verfolgt seine Spur quer durch Lateinamerika. Er erlebt Militärs, Paramilitärs und die Guerilla in ihren verschiedenen Ausprägungen und trotz seiner Versuche, Neutralität zu wahren, wird er mit Gewalt, Hass und Terror von allen Seiten konfrontiert. Schließlich kommt es in Kolumbien zum Showdown.
Norbert Ahrens wurde 1939 in Berlin geboren und studierte Germanistik und Geschichte in Münster sowie Politikwissenschaft und Geschichte in Berlin. Ab 1975 war er als freier Journalist für Hörfunk und Fernsehen tätig. Neben Funk- und Fernsehbeiträgen liegen zahlreiche Artikel und Aufsätze in Tageszeitungen und Fachpresse vor.
Zum Buch
 


Seite 1 von 2
News image

Interview mit Prinz Chaos

Prinz Chaos II hat sich um das Erbe Degenhardts in besonderer Weise und mit viel Enthusiasmus verdient gemacht. Der Liedermacher, der in Thüringen lebt, aus Bay...

Mehr lesen
News image

Kinderarbeit

Kinderarbeit in Deutschland Vom Kaiserreich über die ersten Jahre der Bundesrepublik Deutschland bis heute reicht die Analyse von Kinderarbeit die Heinrich von...

Mehr lesen
News image

Kein DRM bei unseren e-books

Die Digitale Rechteverwaltung (Digital Rights Management - DRM -) stellt unserer Meinung nach eine erhebliche Einschränkung für die Leser dar. Welche restriktiv...

Mehr lesen